Slideshow
Ev.-Luth. Kirchgemeinden Ebersbach und Reinersdorf

Zum Nachdenken

Meine Gedanken

Draußen ist es dunkel geworden. Der Sommer mit seinen hellen Abenden ist vergangen.
Fast vergessen ist das satte Grün der Blätter in den Bäumen. Wieder einmal ist die dunkle Jahreszeit da.
Dunkelheit bedeutet aber auch Kerzenlicht. Und jede Kerze hat die Macht, die tiefste Finsternis mit ihrem Licht zu erhellen. Wenn ich Licht mache, dann sieht alles ganz anders aus. Freundlicher. Wärmer. Ich sehe ein bisschen klarer, was mich vorher im Dunkeln beunruhigt hat.
In den nächsten Wochen erinnern wir uns an Jesus Christus. Bei seiner Geburt wurde es hell, so verkündet es uns die Bibel. Menschen haben sich auf den Weg gemacht und dieses Licht gesucht. Und Jesus ist immer wieder auf Menschen zugegangen, die im Dunkeln sitzen. Er hat mit seinem Leben das Licht und die Liebe Gottes zum Vorschein gebracht.
Die Lichter der Advents- und Weihnachtszeit zeigen mir: Gott ist mitten in der Welt. Er ist Mensch geworden. Und wo Gott ist – da verändert sich das Leben. Da wird es hell und warm.
So zünden wir in der Adventszeit immer wieder Kerzen an. Sie erinnern uns an das Gute, auf das wir zugehen.
„Geh unter der Gnade“, so heißt es in einem modernen Kirchenlied (SvH 66). Mein Weg als Pfarrer führt mich seit November in Ihre Gemeinde. Das ist schön. Ich freue mich auf den Neubeginn, freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Gottes Spuren zu entdecken. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich mich auf den Weg machen und nach guten Wegen suchen, die wir gehen können.
Gott ermutige und segne uns auf diesem Weg.


Ihr Eric Maurer